„Unsere Kinder sind wegen der Herkunft ihrer Eltern gestorben. Weil wir Migranten sind“, sagt Serpil Temiz Unvar. Sie verlor ihren Sohn Ferhat durch den rechtsextremen Anschlag in Hanau. Foto: Bildungsinitiative Ferhat Unvar
Rassistischer Anschlag in Hanau

„Wir müssen uns auf die Menschlichkeit konzentrieren“

Serpil Temiz Unvar verlor ihren Sohn Ferhat Unvar durch den rassistischen Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau. Mit der von ihr gegründeten „Bildungsinitiative Ferhat Unvar“ will sie unter anderem über institutionellen Rassismus aufklären, aber auch Politik und Gesellschaft wachrütteln.

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Sinnbildliches Provisorium: Eine mobile Polizeiwache vor der Mauer der Synagoge in Halle ∙ Foto: Tobias Großekemper
Antisemitismus in Deutschland

„Übernehmt endlich Verantwortung!“

Christina Feist hat den antisemitischen Anschlag in Halle überlebt. In diesem Essay erhebt sie Anklage gegen die schweigende Mehrheit in Deutschland – und ruft sie zu echter Solidarität auf.

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Kolumne von Georg Streiter

Boulevardjournalismus vs. Opferschutz

Journalisten, und unter ihnen besonders die Boulevardjournalisten, leben quasi von dem Leid anderer Menschen, weiß Georg Streiter. Manchmal hilft deshalb nur noch eines, sagt der frühere „Bild“-Mann und Ex-Regierungssprecher: Tür zu, Handy aus, kein einziges Wort sagen.

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Das Internet wird zur Kloake. Foto: Hauke DIttrich
Hass und Hetze

Wenn Volksverhetzung Volkssport wird

Das Internet ist zur Kloake geworden. Gesetzgeber und Justiz dürfen es nicht zulassen, dass der Dreck schwimmt und schwemmt und stinkt. Es wird Zeit für eine Demonstration, fordert Heribert Prantl.

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Tanjev Schulz, Professor am Journalistischen Seminar der Gutenberg-Universität Mainz
Berichterstattung über Opfer

Journalismus ohne Anstand?

Wer Opfer einer Straftat wird, muss befürchten, obendrein in seiner Würde verletzt zu werden – durch Social-Media-Gaffer oder skrupellose Reporter. Das dürfen wir nicht zulassen, meint Tanjev Schultz.

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