Mord an Anne und Noah

Chronik eines angekündigten Todes

Alle drei Tage tötet in Deutschland ein Mann seine (Ex-)Frau. Tut der Staat genug, um diese Frauen zu schützen? Der Fall von Anne, die 2017 gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Noah getötet wurde, zeigt: Nein, tut er nicht.

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Eine Frau stellt eine Kerze bei einer Gedenkveranstaltung für das Todesopfer des islamistischen Messerangriffs von Dresden auf. ∙ Foto: Marcel Kusch/dpa
Warum berühren uns Verbrechen unterschiedlich stark?

Das Leiden der Anderen

Es gibt Verbrechen, die ein ganzes Land bewegen, wochenlang. Andere
Verbrechen finden kaum Aufmerksamkeit, obwohl sie nicht weniger schlimm sind. Wie kann das sein? Warum berühren uns manche Taten mehr als andere? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

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Annette Ramelsberger im Gasteig in München, 2020
Justiz und Medien

„Die Opfer sind so viel interessanter als die Täter!“

Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger von der „Süddeutschen Zeitung“ war bei den größten Gerichtsprozessen der vergangenen Jahre dabei. Im Interview sagt sie, warum in deutschen Gerichten viel mehr über die Opfer gesprochen werden sollte, weshalb Medien oft genug ihren
Job nicht gut genug machen und wie eine „serviceorientierte“ Justiz aussehen könnte.

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Alkohol spielte im Leben des Täters von Beginn an eine bestimmende Rolle, auch als er selber noch nicht getrunken hat. ∙ Foto: Gerd Altmann / Pixabay
Vollrausch als Strafmilderung

Suff und Sühne

Wenn ein Täter betrunken genug ist, wird die eigentliche Tat oft nicht bestraft. Stattdessen wird vor den Gerichten dann der Vorwurf des „vorsätzlichen Vollrauschs“ verhandelt. Eine juristische Krücke, die oft mit geringeren Strafen einhergeht. Wie fair ist das für die Opfer?

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